Vorwort

Wappen des Bürgerverein

Wir möchten hier Geschichten, Berichte und Anektoten aus Fühlingen und über Fühlinger Bürger veröffentlichen.
Wer meint einen interessanten Artikel, aus Gegenwart oder Vergangenheit zu schreiben, kann sich an uns wenden.

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Haus Fühlingen ein Spukschloss

Habe im Internet eine interessante Geschichte über Haus Fühlingen entdeckt und möchte sie unkommentiert lassen, so das sich jeder sein eigenes Bild darüber machen kann.

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Zauberwald

Haus Fühlingen im Zauberwald Bild anklicken und sich überraschen lassen.

Viel Botanik in Chorweiler

Radtouren in Chorweiler

Nicht nur Hochhäuser prägen das Bild von Chorweiler, sondern auch Natur- und Wasserschutzgebiete, Ökohäuser, Parkanlagen und Biotope. Ebenso zeigen der historische Kirchhof von Sankt Martinus / Esch und eine Allee von über 100jährigen holländischen Linden zeigen auf dieser Tour ein anderes Gesicht des Stadtbezirks.
Die Tour beginnt an der KVB-Haltestelle Köln-Bocklemünd.
Es geht zunächst am Jüdischen Friedhof vorbei zum Nüssenberger Busch.

Der Nüssenberger Busch ist neben dem Chorbusch im linksrheinischen Köln der einzige Restbestand eines Naturwaldes. Teile des Nüssenberger Busches sind als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen. Auf dem weiteren Weg von Bocklemünd nach Auweiler fährt man an einer Allee von Mehlbeeren vorbei. Die Allee ist ein Naturdenkmal und so bemüht man sich, die Bäume, die gefällt werden mussten, durch neue zu ersetzen.
Auweiler besitzt für botanisch Interessierte eine ganz besondere Attraktion: Die Versuchsanstalt für den Obstbau der Landwirtschaftskammer Rheinland. Der Schwerpunkt der Forschung wird in der Versuchsanstalt in der Erprobung alternativ-biologischer Anbauverfahren im Obst- und Gemüseanbau gesehen. Die Erfahrungen, die hier gesammelt werden, werden an die rheinischen Gartenbaubetriebe weitergegeben, um sie zu unterstützen und wettbewerbsfähiger zu machen. Jeweils im Mai gibt es einen Tag der offenen Tür und alle Interessierten können sich informieren und um Rat fragen.
Auf dem weiteren Weg kommt man zu dem wirklich sehenswerten Kirchhof von Esch. Sankt Martinus ist noch komplett von einer Kirchhofsmauer umgeben, in deren Nähe viele alte, zum Teil barocke Grabsteine stehen.
Anschließend geht es nach Chorweiler. Schaut man im Zentrum von Chorweiler in die Lüfte, kann man Erstaunliches sehen: Viele Flachdächer und die oberen Stockwerke der Parkhäuser sind komplett begrünt und sehen aus wie ein innerstädtischer Dschungel. Der Olof-Palme-Park entstand zwischen 1987 und 1989 und wurde benannt nach dem 1986 erschossenen schwedischen Ministerpräsidenten und Friedensnobelpreisträger. Für den Park wurde die 32 Meter breite Elbeallee zurückgebaut und heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen, dass hier früher eine große Straße verlief. In die Parkanlage integriert sind mehrere Kinderspielplätze und ein Rodelberg.
Die Ökohäuser in Blumenberg sind aus natürlichen Materialien errichtet, viele besitzen ein Grasdach und fast alle sind energiesparend gebaut. Die Gärten der Ökohäuser sind sehr interessant und bieten ein buntes Bild. Zudem liegt die Ökosiedlung noch in direkter Nachbarschaft eines kleinen, öffentlichen Ökogartens mit Teichen und Gehölzhügeln und eines Wegs der "Sinne", auf dem man mit blanken Füßen und verbundenen Augen die Materialien erfühlen kann.
Der weitere Weg führt am Naturschutzgebiet "An der Ziegelei" vorbei. Hier wurde früher Ton abgebaut und nach dem Trocknen zu Ziegeln gebrannt. Heute ist hier aus zweiter Hand ein weitgehend naturnaher Bruchwald auf dem feucht-sumpfigen Boden entstanden, der als Rückzugsbiotop für besonders gefährdete Tier- und Pflanzenarten dient. Aus diesem Grunde ist es untersagt, das Gebiet zu betreten.
Am Ortseingang von Worringen grüßt eine Allee von über 100jährigen holländischen Linden, die als Naturdenkmäler unter Schutz stehen.
Der Worringer Bruch ist als besonders schützenswerter Bestandteil der Natur mit landesweiter Bedeutung unter Naturschutz gestellt worden. Es handelt sich um einen tiefer gelegenen alten Rheinarm, der auch schon bei geringen Rheinhochwassern unter Wasser steht und dadurch ständigen Wasserstandsschwankungen ausgesetzt ist. Im Worringer Bruch kommen viele ansonsten verschollene bruchwald- und auentypische Pflanzen- und Tierarten vor.
Als nächste botanische Pause bietet sich das Landschlösschen Haus Arff am Rande des Chorbuschs an. Das Haus ist zwischen 1750 und 1755 erbaut worden, war früher von einem Wassergraben, der aus dem Pletschbach gespeist wurde, umgeben, doch Grundwasserabsenkungen ließen die Gräben austrocknen und so wurden sie schließlich zugeschüttet.
Der Chorbusch, durch den es dann weitergeht, ist ein arten- und abwechslungsreicher, teilweise feuchter Laub-Mischwald und als Lebensraum von landesweiter Bedeutung für bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Der Wald mit seiner gut entwickelten Kraut- und Strauchschicht im Unterwuchs ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.
Die Gärtnersiedlung Blechhof liegt bereits auf Dormagener Gebiet. Damit geht die botanische Erkundungstour dem Ende entgegen. Über den Holzweg, der von einer Linden-Allee gesäumt wird und früher die Hauptverbindung zwischen Dormagen und Delhoven darstellte, kommt man zur S-Bahn-Station Dormagen-Bayerwerk.

Radtour durch den Bezirk Chorweiler

Haus Arff